Sonntag, 13.9.2026 · zu zweit im Cabrio · drei Varianten, alle mit Google-Maps-Link zum Direktstart
Corvara ist gesetzt. Fahrerisch empfehle ich die Giau-Variante: Samstag über Flüela- und Ofenpass nach Corvara, Sonntagmorgen über Arabba auf den Passo Giau und via Cortina weiter nach Krk. Der Giau gilt in drei unabhängigen Quellen als schönster Pass der Region — und kostet auf diesem Weg nur 12 Minuten extra.
Flüela und Ofen gelten als „weit und entspannt" und sind cabriotauglich ohne Nervenkitzel. Falzarego steht auf Platz 7 der Top-10-Italien-Liste und ist der bekannteste Biker-Treffpunkt der Dolomiten.
Bekommt in Reiseforen durchweg das wärmste Urteil („charming", „friendly", „amazing views") — ohne die Kritik, die Cortina und Kastelruth abbekommen. Der Sassongher steht als Hausberg direkt darüber.
Erste Schätzung war ein Abstecher von 1 bis 1,5 Stunden. Die echte Routenberechnung zeigt: auf dem Weg Richtung Krk sind es nur +12 Minuten. Damit wird aus dem Kompromiss ein Selbstläufer.
Den Reschenpass. Er steckte in meinem ersten Entwurf, wird von Fahrern aber als „grauenhaft" und als reine Verbindungsstrasse abgewatscht.
Genau an eurem Anreisetag sind die vier Sella-Pässe — Sella, Grödner, Pordoi und Campolongo — von 9:00 bis 16:00 Uhr für Autos komplett gesperrt. Bestätigt über die offizielle Veranstalterseite und mehrere unabhängige Quellen.
Warum das wichtig ist: Die Standard-Navigation nach Corvara führt genau über das gesperrte Grödnerjoch. Wer dem Navi blind folgt, steht vor der Absperrung.
Alle Routen unten umgehen die Sperre. Die Orte selbst sind normal erreichbar, gesperrt sind nur die Pässe. Kleiner Trost: ab 16 Uhr ist alles wieder offen — der Campolongo liegt 5 bis 10 Fahrminuten von Corvara und eignet sich als Abendabstecher mit Marmolada-Blick.
Klick eine Variante, um sie einzublenden. Die Pässe sind als ▲ markiert. Zoomen mit dem Mausrad, der Zoom bleibt beim Wechseln erhalten.
Zeiten direkt aus Google Maps, also realistisch inklusive Verkehr. Jede Variante hat einen Knopf, der die Route fertig in Google Maps öffnet.
In Fahrreihenfolge. Alle sechs sind auf der Karte oben eingezeichnet. Zitate aus Fahrerforen und Motorradportalen.
Was Besucher schreiben, nicht was der Tourismusverband schreibt.
Ein Doppelzimmer für eine Nacht, Sa 12. auf So 13.9., Budget bis 160. Sortiert nach Entfernung zu Corvara. Ein goldenes Preisschild heisst: Preis ist belegt, nicht geschätzt. Garage-Status bei jedem Haus vermerkt.
Der Sonntag ist der kritische Tag: Check-in in Krk ist ab 16 Uhr.
Früh lohnt sich doppelt: leere Pässe und Puffer für Fotostopps.
Über Chur und Davos. Weit, gut ausgebaut, mautfrei.
Durch den Schweizerischen Nationalpark, der ruhigste Abschnitt.
Etwa Halbzeit. Danach über Meran und Bozen ins Pustertal.
Die Dolomiten-Zufahrt von Osten. Umgeht die Bike-Day-Sperre komplett.
Optional der Campolongo als 30-Minuten-Abendabstecher.
Koffer am Vorabend packen, dann bleibt Zeit für die Pässe.
Liegt in Fahrtrichtung und kostet kaum Extrazeit.
Über Arabba und Colle Santa Lucia. 29 Kehren, Platz 1 der Alpenpässe Italiens. Morgens am leersten.
Kaffeepause, dann Richtung Osten.
Ab hier zügig auf der Autobahn.
Die Brücke selbst ist mautfrei.
Mit Giau rund 5,8 h reine Fahrt. Check-in ist ab 16 Uhr.
Die komplette Sellaronda-Runde am Sonntagmorgen (alle vier Pässe) kostet 2 bis 2,5 Stunden und schiebt die Ankunft in Krk auf 16:45 bis 17:15 Uhr. Machbar, aber ihr kommt nach der Gruppe an.
Vršič- oder Predilpass in Slowenien am Sonntag: plus 2,5 bis 3 Stunden, Ankunft erst 18 bis 19 Uhr. Das ist eine eigene Tagestour — für den Rückweg aber eine schöne Idee.